
Informationsveranstaltung des ASBH LV Bayern am 24.10.09 in Freising
Über 100 Interessierte aus ganz Bayern folgten der Einladung zur Informationsveranstaltung des ASBH Landesverbandes in die Tagungsstätte Viva Vita nach Freising.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Guni Vieler, Prof. Franz Höpner und
Dr. Elisabeth Strehl behandelten Dr. Johannes Urban, Oberarzt vom Josefinum Augsburg und Dr. Almut Hirsch vom SPZ der Uni Erlangen in sehr anschaulichen Vorträgen Darminkontinenz und neurogene Blasenstörungen.
Anschließend gab Dr. Maria Bürst vom Klinikum Degendorf einen Erfahrungsbericht zu dem vor einem Jahr ins Leben gerufenen „Qualitätszirkel Spina bifida“ ab. Es hat sich gezeigt, dass durch den Austausch ausgewählter Ärzte in den unterschiedlichen Bereichen der Medizin den Patienten besser geholfen werden kann.
Während ihre Eltern sich die Vorträge anhörten, konnten interessierte Jugendliche an einem Workshop über Behinderung und Sexualität teilnehmen, den der Psychologe Florian Stangl gemeinsam mit Dr. Urban anbot. Die kleinen Kinder wurden liebevoll von der Familie Rumpf betreut. Nachmittags fuhren die Kinder und Jugendlichen mit einem rollstuhlgerechten Bus gemeinsam zum Sealife nach München.
Nachdem wir uns an einem leckeren Büfett gestärkt hatten, berichtete
Dr. Monika Friedrich von der Neurochirurgie der Uni Regensburg in einem erneut sehr informativen Vortrag über Hydrocephalus im Erwachsenenalter.
Sehr interessant war auch der Bericht der Dipl. Sportwissenschaftlerin Jennifer Lehmann, die durch Jongliertraining die Entwicklung der räumlich-kognitiven Fähigkeiten von Kindern mit Spina bifida verbessern möchte und entsprechende Teilnehmer für ihre wissenschaftliche Doktorarbeit sucht..
Nach einer kurzen Kaffeepause informierte die Rechtsanwältin Barbara Brauck-Hunger über das Erbrecht und die Möglichkeiten, Testamente abzufassen um auch Kinder, die staatliche Hilfe erhalten in den Genuss eines Erbes kommen zu lassen.
Wir bedanken uns bei den Krankenkassenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen in Bayern, die mit ihrer Selbsthilfeförderung die Durchführung der Veranstaltung in diesem Rahmen möglich gemacht haben.
Kirsten Althaus
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